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                <dc:title>Edmund Edel, Berlin W. Ein Paar Kapitel von der Oberfläche</dc:title>
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                <dc:creator>Edmund Edel</dc:creator>
                <dc:publisher>Institute for the History of the German Jews</dc:publisher>
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                <dc:type>Online Ressource</dc:type>
                <dc:description>1906 debütierte der in Berlin populäre Plakatkünstler und
Karikaturist Edmund Edel (1863–1934) mit seiner Satire Berlin W. Ein
Paar Kapitel von der Oberfläche als Schriftsteller. Das Buch
beleuchtet die neue wohlhabende Gesellschaftsschicht, die sich um 1900
im Berliner Westen am Kurfürstendamm und seinen angrenzenden Vierteln
niederließ. Es gibt keine durchgängige Handlung und keine
Protagonisten, vielmehr entwerfen die neun Kapitel ein
gesellschaftliches Panorama von karikaturhaften Typen. Diese werden
auch in den zahlreichen von Edel angefertigten Zeichnungen
dargestellt, die in den Text eingefügt sind. Im Zentrum stehen dabei
das familiäre und das gesellschaftliche Leben, die von der neu
aufkommenden Konsumkultur mit ihren Warenhäusern und
Modeerscheinungen geprägt waren – jener neuen
‚Oberflächenkultur‘, die im Untertitel benannt wird. Edel
präsentiert eine bürgerliche Schicht, die nur durch gelegentliche
Hinweise und ein intertextuelles Spiel mit der Thora als jüdisch
geprägte zu erkennen ist. Seine Satire stellt damit ein
aufschlussreiches Dokument dar über großstädtisches jüdisches
Leben um 1900 zwischen Tradition und Moderne, religiöser Identität
und säkularer Alltagskultur. Berlin W. erschien in der Berliner
Verlagsbuchhandlung Boll und Pickardt, zusätzlich zur regulären
gebundenen Buchhandelsausgabe wurden auch fünfzig nummerierte, in
Pergament gebundene und vom Autor gezeichnete Exemplare angeboten. Das
Buch hat einen Umfang von 160 Seiten im Oktavformat. Die einzelnen
Kapitel heißen: Die Familie, Die Ehe, Der Jour, Die Zeit der jungen
Liebe, Kunst und Künstler, Im Zoo, Auf Reisen, Wenn sie abends
ausgehen, U. A. w. g.</dc:description>
                <dc:date>2025-03-03</dc:date>
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