Zeitstrahl

Edmund Edel, Berlin W. Ein Paar Kapitel von der Oberfläche
1906 debütierte der in Berlin populäre Plakatkünstler und Karikaturist Edmund Edel (1863–1934) mit seiner Satire Berlin W. Ein Paar Kapitel von der Oberfläche als Schriftsteller. Das Buch beleuchtet die neue wohlhabende Gesellschaftsschicht, die sich um 1900 im Berliner Westen am Kurfürstendamm und ... Quelle anzeigen >
Scholem Asch: Der Gott der Rache
Got fun nekome (Der Gott der Rache; 1907) ist ein jiddischsprachiges Theaterstück von Scholem Asch. Die Handlung ist in einer zeitgenössischen (1907) großen Stadt in der russischen Provinz situiert. Das Stück kann als Teil einer Trilogie gelesen werden, die zusammen mit Motke ganef (Motke Dieb; 1917) ... Quelle anzeigen >
28.02.1925
Tagebuch des Arztes und Pädagogen Siegfried Lehmann (1892–1958), Eintrag und Skizze vom 28.02.1925
Das Tagebuch des jüdischen Arztes und Pädagogen Siegfried Lehmann wird im Archiv des von ihm gegründeten Kinder- und Jugenddorfes Ben Schemen in Israel aufbewahrt. Es handelt sich um ein fadengebundenes Heft im DIN-A 5-Format mit halbfestem, schwarzem Einband und Blanko-Blättern. Die ersten, offenbar ... Quelle anzeigen >
08.10.1927, Wien
Die Vorstadt führt! Warum die „City” -Klubs zurückgehen. Illustriertes Sportblatt 23 (1927), Nr. 41, vom 08.10.1927
Am 8. Oktober 1927 erschien in der populären Wiener Sportzeitschrift Illustriertes Sportblatt ein Kommentar, der sich mit den sportlichen Entwicklungen des Wiener Fußballs auseinandersetzte. Der Artikel steht beispielhaft für die Konstruktion einer spezifischen kulturellen Topografie der Stadt, die ... Quelle anzeigen >
1928, Wien
Käthe Leichter, Wie leben die Wiener Heimarbeiter? Eine Erhebung über die Arbeits- und Lebensverhältnisse von tausend Wiener Heimarbeitern. Hrsg. von der Kammer für Arbeiter und Angestellte in Wien (Wien:Verl. „Arbeit und Wirtschaft”) 1928
Im Wiener Verlag „Arbeit und Wirtschaft“ erschien 1928 im Auftrag der Kammer für Arbeiter und Angestellte die sozialwissenschaftliche Studie über die „Wohn- und Lebensverhältnisse der Wiener Heimarbeiter“, verfasst von der Aktivistin, Redakteurin, Soziologin und Sozialdemokratin Käthe Leichter (geboren ... Quelle anzeigen >
Martin Cohens „Ein Streifzug durch die deutschen Großgemeinden von Hamburg“, Israelitisches Familienblatt 32 (1930), Nr. 47, vom 20.11.1930
Am 20. November 1930 veröffentlichte der 25-jährige Martin Cohen (1905–1962), Rabbinersohn aus einer Altonaer sefardischen Familie, seinen „Streifzug durch die deutschen Großgemeinden von Hamburg“. Der Artikel erschien im Israelitisches Familienblatt XXXII, Nr. 47 als Bericht in einer Reihe, die über ... Quelle anzeigen >
01.1934, Herrlingen
Herrlinger Leben: Blätter des jüd. Landschulheims Herrlingen bei Ulm a.D.
Die drei hier vorgestellten Auszüge stammen aus der ersten Ausgabe der Schülerzeitung des Jüdischen Landschulheims Herrlingen, „Herrlinger Leben: Blätter des jüd. Landschulheims Herrlingen bei Ulm a.D.“ Das Landschulheim war ursprünglich 1926 von Anna Essinger als fortschrittliche pädagogische Einrichtung ... Quelle anzeigen >
Palästina und die Welt von Morgen von Erich Mendelsohn, F.R.I.B.A. Fellow of the Royal Institute of British Architects
Autor des Textes ist der aus Allenstein, Ostpreußen, stammende Architekt Erich Mendelsohn (1887–1953). Er emigrierte im März 1933 aus Deutschland. Noch im selben Jahr gründete er in London und 1935 in Jerusalem neue Büros, zwischen denen er pendelte. Der durch die Jerusalem Press Ltd. in Palästina, ... Quelle anzeigen >
Siegfried E. Van Praags Jeruzalem van het Westen
Dies ist ein Auszug aus dem 1961 erschienenen Roman Jeruzalem van het Westen Jerusalem des Westens des niederländisch-jüdischen Schriftstellers Siegfried Emanuel van Praag (1899–2002). Er zeigt, wie eine der Figuren, ein jüdischer „Amsterdamer”, der lange vor der Shoah Alija gemacht hatte, den Protagonisten, ... Quelle anzeigen >
1978
Siegfried Lehmann, Die Idee und ihre Umsetzung
Bei „Utopia“ handelt es sich um eine Kurzgeschichte, deren Verfasser:in, Erscheinungsort und Erscheinungsjahr unbekannt sind. Wahrscheinlich wurde die Erzählung erstmals 1925 – vermutlich auf Deutsch – gedruckt. Sie wurde genutzt, um für die von Siegfried Lehmann geplante Gründung einer landwirtschaftlichen ... Quelle anzeigen >